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Channukah

 

Channukah wird in der christlichen Adventszeit, also im Dezember gefeiert.

Der Reihe nach zündet jedes jüdische Familienmitglied, nach Sonnenuntergang eine Kerze an. Am letzten Channukah-Abend brennen 8 Kerzen.

Dieses Fest ist schon etwa 2000 Jahre alt. Als der syrische König Antiochus IV Epiphanes die jüdische Religion verbot, wurden viele heilige Orte und Gegenstände zerstört.

Judas Makkabäus schaffte es jedoch, die jüdische Religion wieder zu erlauben. Ihre Tempel wurden wieder eingeweiht.

Dadurch erhielt das Fest seinen Namen Channukah—Einweihung.

Der Channuka Leuchter

Bei der Einweihung des Tempels wurde der zerstörte, achtarmige Leuchter wurde wieder geschmiedet. Sie fanden Öl, das höchstens für einen Tag reichte. Doch das Licht des Leuchters brannte 8 Tage. Um an dieses Wunder zu erinnern, wird jeden Abend des Festes eine Kerze angezündet. Beim Anzünden singt die ganze Familie ein Lied. Der Chanukkah-Leuchter wird immer ans Fenster gestellt.

In der jüdischen Religion ist noch ein anderer Leuchter wichtig, die Menora. Sie hat 7 Arme, ist von zwei Olivenzweigen umrankt und ist das offizielle Emblem Israels.

Spiele an Channuka

Chanukkah ist ein fröhliches Fest an dem die Juden sich beschenken. An Chanukkah spielen die Kinder oft mit dem Trendel (Dreidel). Er ist würfelförmig und auf jeder der vier Flächen ist ein hebräischer Buchstabe geschnitzt:

Nun bedeutet nichts, Gimmel heißt alles, Heh ist halb und Shin meint herein tun.

Es sind die Anfangsbuchstaben des Satzes:

Nes gadol haja sham! Das bedeutet: Ein großes Wunder ist geschehen!

Wenn du noch mehr über Channuka erfahren willst, lies Marcels neuen Beitrag, den er zusammen mit seinem Onkel geschrieben hat!

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